Interessantes & Unbekanntes


Warum vermeiden Head Coaches Offizielle A im Spielbericht zu sein?


Die Eintragung des Head Coaches als Offizieller B, C oder D ist gewissermaßen ein "administrativer Schutz" des Trainers. Er soll nicht für administrative Angelegenheiten progressiv bestraft werden und somit unter Umständen das Spielfeld vorzeitig verlassen müssen...

Schiedsrichternachwuchskurs 2017/2018 für Wien und Niederösterreich



Das leere Tor und eine alte            7 - Meter - Regel

 


Die neue Regeländerung "Zusätzlicher Spieler" hat wie keine andere aktuelle Regeländerung unsere Sportart verändert und neue taktische Möglichkeiten eröffnet. In der Handballwelt wird heftig diskutiert, ob die Nebenerscheinung dieser Regeländerung, das sogenannte "empty goal", die Attraktivität unserer Sportart durch die Möglichkeit eines Wurfes auf das leere Tor steigert oder handelt es sich um einfache, "billige" Tore, die niemand sehen möchte.Unabhängig von dieser subjektiven Beurteilung entsteht im Zusammenhang mit dem "empty goal" regeltechnisch eine interessante Situation, die durchaus häufig vorkommen kann.

Der Tormann und das verbotene Spielen des Balles mit dem Fuß!


Spielsituation: Team A wirft auf das Tor von Team B. Tormann B1 wehrt den Wurf ab. Nach der Abwehr rollt der Ball Richtung Spielfeld. Um einen Abwurf für seine Mannschaft zu sichern, lenkt der Tormann den noch im Torraum befindlichen Ball mit dem Fuß über die Torauslinie. 

 

 

7 - Meter - Wurf und das Schlusssignal


Spielsituation: 2 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit wird ein 7-Meter-Wurf ausgeführt. Bevor der Ball die Torlinie überquert hat, ertönt das Schlusssignal. Der Tormann hätte keine Chance  gehabt den 7 -Meter-Wurf zu halten.


Einwurf, Freiwurf oder doch einfach weiterspielen lassen?


Spielsituation: Der Spieler fängt den Ball kurz vor der Seitenauslinie, gelangt aber bei dieser Aktion mit einem Fuß über die Seitenauslinie, wobei  sich der Ball noch über der Spielfläche befindet.

Erläuterung zur Regel 2:10 / Team-Time-Out


Hier verbirgt sich eines der größten Missverständnisse der Handballregelkunde.

Nicht wahrgenommene Spielunterbrechung des Kampfgerichtes


Spielsituation:In der ausverkauften Sporthalle ist es sehr laut. Team A ist im Angriff. Der rechte Aufbau, Spieler A10, bekommt den Ball und setzt zum Wurf auf das Tor von Team B aus ca. 9 Metern Entfernung an. Genau zu diesem Zeitpunkt (Spielzeit 13:40) unterbricht der Delegierte das Spiel mit einem akustischen Signal. Die Schiedsrichter und die Spieler am Spielfeld bekommen diese Unterbrechung nicht mit. Der Spieler A10 wirft auf das Tor und trifft. Die Schiedsrichter geben das Tor. Team B möchte daraufhin einen schnellen Anwurf ausführen. Die Schiedsrichter pfeifen den Anwurf an. Da aber der Spieler A6 den 3-Meter-Abstand nicht einhält, geben die Schiedsrichter ein Time-Out und sprechen eine 2-Minuten-Strafe gegen A6 aus (Spielzeit 13:46).Jetzt erfahren die Schiedsrichter, dass der Delegierte bei 13:40 das Spiel bereits unterbrochen hatte.

 

DIE INTERPRETATION DIESER SITUATION WIRD NEUERLICH GEPRÜFT. BIS DAHIN IST DER BEITRAG GESPERRT. WIR DANKEN FÜR EUER VERSTÄNDNIS 



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